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24.08.2010 Chancen und Möglichkeiten für eine wirtschaftliche Entwicklung in der Euroregion Pomerania
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Aktualisierung der Studie "Wachstumspol Stettin" - deutsch-polnisches Strategieforum

Am 24.08. 2010 trafen sich ranghohe Politiker des Bundeslandes Mecklenburg-Vorpommern und der Woiwodschaft Westpommern, um mit Vertretern aus Wirtschaftsförderung, Gewerkschaften und Wissenschaft das Potential der Stadt Stettin bezüglich der Entwicklung der Euroregion Pomerania zu diskutieren. Anlass bot die Neuauflage der Studie „Wachstumspol Stettin“ (2004), welche durch den Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) Bezirk Nord initiiert und die durch die Hans-Böckler-Stiftung finanziert wurde. Erstellt wurde der aktuelle Forschungsbericht durch die Hamburger Consulting-Firma „Wilke, Maack und Partner“. Die erstmalige öffentliche Vorstellung der Ergebnisse durch Klaus Maack sollte den Ausgangspunkt der Diskussion darstellen.

Konferenzbericht als pdf

Pressebericht im Vorpommern-Magazin

Nach Grußworten von Uwe Polkaehn, Vorsitzender des DGB Nord, Piotr Krzystek, Stadtpräsident von Stettin, Dr. Marc Schietinger, Vertreter der Hans-Böckler-Stiftung und Martina Renken-Kirchhoff, Projektleiterin in der Kooperationsstelle Wissenschaft und Arbeitswelt in Mecklenburg Vorpommern, stellten Referenten aus Politik und Wissenschaft ihre Thesen zur Regionalentwicklung in der deutsch-polnischen Grenzregion vor. Władysław Husejko, Marschall der Woiwodschaft Westpommern, erläuterte als strategische Ziele der Entwicklungsplanung für die Woiwodschaft Westpommern die Stärkung der Innovationsfähigkeit, Effektivität und Konkurrenzfähigkeit der Region ebenso wie die Entwicklung der regionalen Identität und des Umweltschutzes. Dies solle durch die Intensivierung der Wirtschaftsförderung, die Kooperation zwischen Wissenschaft und Wirtschaft sowie die Förderung von Tourismus, Kultur und Export geschehen. Wünschenswert sei eine auf allen Ebenen integrierte Wirtschaftspolitik. Auf diesen Gebieten, ebenso wie im Bereich der Transport- und Umweltschutzinfrastruktur wünsche man sich eine Zusammenarbeit mit den deutschen Grenzregionen. Priorität müssten dabei auch die Revitalisierung der strukturschwachen Regionen und der Landwirtschaft, die Diversifizierung der Energiequellen sowie die Förderung der Bildung und des Hochschulwesens haben. Die Verantwortlichen in Westpommern streben außerdem die Entwicklung einer Bürger- und Informationsgesellschaft und einer modernen Verwaltung an. Abschließend stellte Marschall Husejko mit der Oder-Partnerschaft, der Euroregion Pomerania sowie dem Projekt SoNorA drei Initiativen der deutsch-polnischen Zusammenarbeit im Grenzgebiet vor.

 

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