| 28.09.2011 (Greifswald) Mädelsache |
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Eine Veranst altung im Rahmen von der Friedrich Ebert Stiftung Mecklenburg Vorpommern Frauen sind auf dem Vormarsch – diese Beschreibung trifft neuerdings sogar auf die rechtsextremistische Szene zu. Das Buch „Mädelsache“ wirft unter anderem die Frage auf, ob gerade rechte Frauen eine gefährliche Scharnierfunktion zu ander en politischen Milieus übernehmen und zeigt, dass die alten Klischees über Rechtsextremistinnen bereits wieder überholt sind.
Zeit: 28.09.2011, 20:00 Uhr Ort: Koeppenhaus Literaturzentrum Vorpommern Bahnhofstr. 4 In ihrem Buch „Mädelsache“ veranschaulichen Andrea Röpke und Andreas Speit, dass das Spektrum der Frauen in der Neonazi-Szene so vielfältig ist, wie der Rechtsextremismus in Deutschland selbst. Rechtsextremistische Frauen sind mit sozialen Aktivitäten in ihrem lokalen Umfeld präsent. Sie treten dabei nicht vorwiegend mit ihrer menschenverachtenden Ideologie in Erscheinung, sondern transportieren Themen wie Ökologie, Nachhaltigkeit, Naturheilkunde oder Armutsbekämpfung, die erschreckend anschlussfähig an die Interessen und Anliegen vieler Menschen in unserer Gesellschaft sind. Nach der Lesung bestand die Möglichkeit, mit dem Autor Andreas Speit ins Gespräch zu kommen. |





